Chronik | Österreich
27.10.2018

Was die Österreicher von der Zeitumstellung halten

Ganz umstellen auf Sommerzeit, oder doch lieber immerwährende Winterzeit? Soll der Wechsel bleiben? Der KURIER hörte sich um.

Michael Frantischek, Wien: „Ich kenne die Zeitumstellung mein Leben lang. Für mich ist sie normal und es wäre eher eine Umstellung, wenn es nicht mehr so wäre. Ich weiß, warum sie eingeführt wurde und weiß auch, dass sie nicht mehr wirklich nötig ist. Aber  es gibt sicher größere Probleme.“

Sarah Bosworth, Salzburg: „Ich halte das Ende der  Zeitumstellung für eine großartige Idee. Es ist mir egal, welche Zeit kommt, Hauptsache, wir halten an einer Zeit fest. Der ständige Wechsel stört den menschlichen Ablauf. Wenn ich mich für eine Zeit entscheiden müsste, würde ich die Sommerzeit nehmen.“

Alexander Horvat, Wien: „Das Thema ist sehr kompliziert. Es gibt EU-Länder, die  das ändern wollen, weil das andere Auswirkungen hat. Ich bin eher ein Sommermensch, von mir aus könnte es immer eine Stunde länger hell sein. Wenn es einheitlich wäre, wäre es eine kleinere Umstellung für die Leute.“

Manuel Schweitzer, Groß Göttfritz: „Mir ist das eigentlich egal. Mit der Sommerzeit kann man natürlich länger als sonst seine Freizeit in unserem Schanigarten genießen. Mit der Umstellung habe aber  ich keine Probleme. Das einzig Lästige daran ist für mich jedes Mal das Umstellen der Uhr im Auto.“

 

Thomas Stephanek, Stegersbach: „Alles sollte bleiben, wie es ist. Die EU-Umfrage ist nicht repräsentativ, viele  haben die Folgen nicht bedacht. Bleiben wir bei der Sommerzeit, hieße das, dass es im Winter sehr spät hell wird. Sollen die Kinder dann um 9 Uhr im Dunkeln in der Schule sitzen?“

 

Alexander Pankert, Salzburg: „Ich bin für ein Ende der Zeitumstellung. Dann kann es nicht mehr passieren, dass man darauf vergisst. Welche Zeit dann kommt, ist mir eigentlich egal. Wenn ich mich entscheiden muss, dann nehme ich die Winterzeit, damit es auch im Winter in der Früh hell ist.“