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Chronik Österreich
08/16/2019

Vierjährige in Kärnten von Ast erschlagen

Mädchen verunglückte bei Wanderung in „Mauthner-Klamm“ bei Kötschach-Mauthen. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.

In Kärnten ist am Freitag ein vierjähriges Mädchen bei einer Wanderung tödlich verunglückt. Das Kind wurde in der „Mauthner-Klamm“ bei Kötschach-Mauthen von einem herabfallenden morschen Ast getroffen und verstarb kurz darauf, gab die Polizei am Abend bekannt.

Ein 55-jähriger Mann aus Wien war am Vormittag mit seiner Frau und seiner vierjährigen Tochter in der Klamm unterwegs, als sich bei der sogenannten „Schwarzbrunnquelle“ ein teilweiser morscher Ast aus rund 80 Metern Höhe löste. Dieser traf das Mädchen, das sich direkt neben dem Vater befand. Das Kind sackte laut Polizei-Aussendung daraufhin zusammen.

Die alarmierte Bergrettung sowie die Notärztin des Rettungshubschraubers „Martin 4“ bargen die Verunglückte, anschließend wurde das verletzte Mädchen ins Klinikum Klagenfurt geflogen, wo es an den Folgen des Unfalls verstarb.

Die Staatsanwaltschaft hat nach dem Unfalltod ein Verfahren eingeleitet. "Ermittelt wird gegen unbekannte Täter wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen", erklärte Tina Frimmel-Hesse, die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Klagenfurt in einem Gespräch mit dem KURIER. Dies sei bei solchen Unfällen die übliche Vorgehensweise. "Bei solchen Fällen wird ermittelt, ob jemand dafür verantwortlich sein könnte", so Frimmel-Hesse.