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Chronik Österreich
08/06/2019

Vier Tote bei Frontalkollision: Schwerverletzter Bub stabil

Ein Lenker war bei Mölbling auf die Gegenfahrbahn geraten. Er sowie drei Mitglieder einer Familie starben.

Vier Tote hatte ein schwerer Verkehrsunfall am Montag um 13:30 auf der Friesacher Straße (B317) bei Mölbling im Kärntner Bezirk St. Veit gefordert. Ein schwerverletzter 13-jähriger Bub wurde mit dem Notarzthubschrauber RK1 ins LKH Klagenfurt geflogen. Er ist mittlerweile stabil und wird stationär von Unfallchirurgen betreut.

Auf Bildern der Unfallstelle waren zwei Fahrzeuge zu sehen, die laut Zeugen frontal miteinander kollidiert waren. Nun wurden mehr Details zu dem verheerenden Zusammenstoß bekannt.

Drei Familienmitglieder tot

In einem der Autos befand sich eine vierköpfige Familie aus Friesach. Ein Mann (44), eine Frau (36) sowie Tochter (9) und Sohn (13). Der völlig deformierte Unfallwagen, ein rotes BMW Cabrio wurde am Nachmittag zur Spurensicherung abtransportiert.

Der Lenker eines schwarzen Skodas Superb starb ebenso an der Unfallstelle. Sein Wagen war auf der Fahrerseite komplett eingedrückt. Zwei weitere Fahrzeuge wurden von weggeschleuderten Wrackteilen getroffen.

Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist derzeit noch Gegenstand von Ermittlungen. "Die ersten Zeugenaussagen sind erst zu verifizieren, da alle unter Schock gestanden sind. Die Beamte sichern akribisch Spuren, um die Unfallursache zu klären", sagte Rainer Dionisio, Sprecher der Landespolizeidirektion Kärnten.

Drei Autos an Unfall beteiligt

Der Unfalllenker war aus bisher unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn geraten. Dort streifte er den Wagen eines 50-jährigen Oberösterreichers. Der Mann aus St.Veit verlor daraufhin die Kontrolle. Sein Wagen schleuderte in das nächste entgegenkommende Auto. Darin saß die Familie aus Friesach.

Für die Angehörigen der Unfallopfer und die eingesetzten Helfer wurde ein Kriseninterventionsteam bereitgestellt.