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Chronik Österreich
04/10/2019

Versuchter Mord am eigenen Vater: Zwölf Jahre Haft

Ein 38-Jähriger hatte seinen Vater so lange geschlagen, bis er bewusstlos war. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Im Grazer Straflandesgericht ist am Mittwoch ein 38-Jähriger wegen versuchten Mordes an seinem Vater zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Der Kroate hat im Oktober 2016 seinen Vater vor einem Lokal durch zahlreiche Faustschläge sowie zwei Tritte schwer verletzt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Kein Motiv

Der Angeklagte konnte keinen plausiblen Grund nennen, warum er derart auf seinen Vater eingedroschen hatte. Der Streit hatte sich entzündet, weil der Sohn, der beim Vater zu Besuch war, schon nach Hause gehen wollte, der Ältere aber lieber noch weiter trinken wollte. Der 38-Jährige versetzte seinem Vater acht bis zehn Faustschläge und trat dann noch auf den bereits Bewusstlosen ein. Zahlreiche Brüche im Gesichtsbereich waren die Folge.

Obwohl die Verletzungen nicht lebensgefährlich waren, stuften die Geschworenen die Tat als versuchten Mord ein. Der Kroate wurde zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Er meldete sofort Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung an.

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