Chronik | Österreich
07.08.2018

Unwetter in der Steiermark: Blitz traf Wanderer

Der Mann konnte sich noch in eine Biwakschachtel retten und wurde vom Rettungshubschrauber ins LKH Bruck/Mur geflogen.

In der Steiermark hat am Dienstagnachmittag und am frühen Abend eine quer über das Land ziehende Unwetterfront zahlreiche Schäden angerichtet. Am Hochschwab im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag wurde ein Pensionist (80) von einem Blitz getroffen, wie die Landespolizeidirektion mitteilte. Der Mann konnte sich noch in eine Biwakschachtel retten und wurde vom Rettungshubschrauber ins LKH Bruck/Mur geflogen.

Das Unwetter mit kurzen, aber heftigen Regen- und Hagelschauern zog über das Murtal und die östliche Obersteiermark über Mariazell Richtung obere Oststeiermark, auch im Raum Graz und in den süd- und weststeirischen Regionen blitzte und donnerte es heftig. Teilweise sorgte heftiger Wind für umgestürzte Bäume, Keller wurden überflutet.

Großes Glück hatte der 80 Jahre alter Wanderer am Hochschwab. Er war am Nachmittag vom Gasthaus Bodenbauer in Richtung Gipfel aufgebrochen. Dabei geriet er in ein starkes Gewitter und wurde in einer Seehöhe vom 1.950 Metern von einem Blitz getroffen. Er konnte noch selbstständig bergwärts steigen und sich in der dortigen Notbiwakschachtel in Sicherheit bringen. Dort anwesende Bergsteiger forderten telefonisch Hilfe an. Der Verletzte wurde wenig später vom ÖAMTC-Notarzthubschrauber Christophorus 12 erstversorgt und ins Spital gebracht.