Chronik | Österreich
27.04.2018

Unfallbilanz: Die Gefahr lauert im Garten

Über 17.000 Österreicher enden nach der Gartenarbeit jährlich im Krankenhaus. Knochenbrüche sind am häufigsten.

4,4 Millionen Österreichern verrichten zumindest gelegentlich Gartenarbeit. Diese geht aber mitunter mit Verletzungen – von Prellungen über Schnittwunden bis hin zu Knochenbrüchen - einher. Rund 17.300 Personen verletzten sich im Jahr 2017 bei der Gartenarbeit so schwer, dass sie im Spital behandelt werden mussten. Für heuer ging das KFV am Freitag von einer ähnlichen Zahl aus.

Mit einem Anteil von 64 Prozent sind Stürze bei der Gartenarbeit die am häufigsten auftretende Unfallart. Besonders häufig sind Stürze durch Stolpern, etwa über den Gartenschlauch oder andere Gegenstände. Aber auch Leiterstürze sind keine Seltenheit.

Die häufigste Verletzungsart sind Knochenbrüche (47 Prozent), gefolgt von offenen Wunden (22 Prozent) und Sehnen- und Muskelverletzungen (13 Prozent). "Wie in fast allen Bereichen des Lebens gilt auch im Garten: wer unter Zeitdruck agiert, ist besonders unfallgefährdet: Unachtsamkeit, Hektik und Ablenkung sind die häufigste Verletzungsursache bei der Gartenarbeit. Besonders bei anstrengenden und herausfordernden Arbeiten ist es daher wichtig, ausreichend Zeit einzuplanen, konzentriert zu arbeiten und sich gegebenenfalls Unterstützung zu holen", riet Christian Kräutler, Leiter des Bereichs Haushalts-, Freizeit- und Sportsicherheit im KFV.