Chronik | Österreich
23.11.2018

Unfall im Semmeringbasistunnel: Arbeiter verlor linken Arm

Ein 25-jähriger Arbeiter geriet in das Förderband für Aushubmaterial. Er konnte noch selbst seine Kollegen alarmieren.

Einem 25-jährigen Arbeiter wurde Freitagfrüh auf der Baustelle für den Semmeringbasistunnel ein Arm bei einem Unfall abgetrennt. Der Mann war 400 Meter tief im Tunnel nahe Steinhaus am Semmering (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag) in ein Förderband für Aushubmaterial geraten. Rettungskräfte brachten ihn ins Freie, wo er sofort in künstlichen Tiefschlaf versetzt wurde, teilte das Rote Kreuz mit.

Gegen 5.00 Uhr hatte der Arbeiter aus der Ukraine, der im niederösterreichischen Bezirk Neunkirchen wohnt, das Förderband überwacht. Aus noch nicht geklärter Ursache geriet er mit seinem linken Arm in die Maschine. Dabei wurde ihm der gesamte Arm abgetrennt. Er konnte noch selbst seine Kollegen alarmieren. Die Rettung brachte ihn nach der Erstversorgung in das LKH Graz. Das Arbeitsinspektorat und die Polizei übernahmen gleich danach die Erhebungen.