Ein 37-Jähriger stopfte Papier ins Auto und zündete es an

© ELMAR GUBISCH /Elmar Gubisch

Steiermark
11/17/2013

Umstrittenes Kunstobjekt in der Nacht abgefackelt

Ein verwirrter 37-Jähriger zündete in Leibnitz ein Kunstwerk an.

Das Kunstobjekt „gehört weg“: Mit diesen Worten rechtfertigte sich ein 37-jähriger, geistig verwirrter Mann am Sonntag vor der Polizei in Leibnitz. In der Nacht hatte er im alkoholisierten Zustand ein Auto an der Mariensäule am Hauptplatz angezündet – aber nicht irgendein Auto, sondern ein Kunstwerk von Werner Reiterer. Der Schaden: Rund 35.000 Euro.

Die Installation „Crash“ zeigt einen Pkw nach einem Frontalzusammenstoß. Der einheimische Künstler hat sie anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Stadterhebung von Leibnitz gestaltet. „Das Werk ist kontrovers diskutiert worden, was in der Kunst auch erwünscht ist. Aber eine mutwillige Zerstörung geht zu weit“, sagt Reiterer entsetzt. Seit der Eröffnung im September wurde das Auto wiederholt Opfer von Vandalenakten: Scheiben wurden eingeschlagen und das Dach niedergedrückt.

Ob gezielter Hass oder eine Spontanaktion hinter der Tat steht, ist noch unklar. Am Montag wird das Wrack entfernt.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.