Suchaktion am Hintertuxer Gletscher.

© APA/ZEITUNGSFOTO.AT

Hintertuxer Gletscher
10/16/2016

Lawinenabgang in Tirol forderte ein Todesopfer

Ein zweiter Verschütteter konnte lebend geborgen werden.

Ein Lawinenabgang am Hintertuxer Gletscher in Tirol hat am Sonntagnachmittag ein Todesopfer gefordert. Eine zweite verschüttete Person konnte zwar verletzt, aber lebend geborgen werden, teilte ein Sprecher der Polizei der APA mit. Die beiden Alpinisten waren mit Steigeisen am Olperer Nordgrad unterwegs, als sich die Lawine löste. Sie dürften bereits wieder beim Abstieg gewesen sein.

Die Lawine war gegen 14.00 Uhr abgegangen. Laut Angaben der Exekutive riss sie die beiden Alpinisten rund 130 Meter mit in die Tiefe. Einer der beiden konnte relativ rasch von den Helfern aus den Schneemassen befreit werden, nach dem zweiten Verschütteten suchten die Retter jedoch mehrere Stunden. Er konnte schließlich nur noch tot geborgen werden.

Der Verletzte wurde ins Krankenhaus Schwaz gebracht. Zur Identität der beiden Alpinisten lagen zunächst keine näheren Informationen vor. Im Einsatz standen ein Hubschrauber, Bergrettung, Alpinpolizei und Lawinensuchhunde.

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