Chronik | Österreich
26.05.2018

Tiroler Landwirt schüttete Gülle in Murmeltier-Bau

Ob die Tiere verendeten ist noch unklar. Der 75-Jährige wird wegen Verdachts der Tierquälerei angezeigt.

Ein schwerer Verdacht der Tierquälerei wird im Tiroler Zillertal derzeit geprüft. Ein Landwirt soll Gülle in einen Murmeltierbau geschüttet haben. Die Polizei soll durch ein Video auf den Vorfall aufmerksam geworden sein.

Schauplatz der mutmaßlichen Tierquälerei ist eine Alm in Gerlos (Bezirk Schwaz). Dort soll ein Landwirt vorsätzlich Gülle in einen Murmeltierbau eingeleitet haben, um die Tiere im Bau zu ertränken. Der Vorfall dürfte bereits vor einer Weile – vor zwei bis drei Wochen – stattgefunden haben. Am Freitag wurde die Tat bei der Polizei aber erst angezeigt.

Schließlich konnte ein 75-jähriger Bauer als Tatverdächtiger ausgeforscht werden, teilt die Exekutive mit. Ob die Murmeltiere starben, war vorerst noch nicht bekannt. Der 75-Jährige wird jedenfalls bei der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Tierquälerei angezeigt.