Chronik | Österreich
25.03.2018

Tirol: Zwei Tourengeher von Lawine mitgerissen

Die beiden Wintersportler lösten sofort den Airbag aus und blieben daher unverletzt.

Zwei Tourengeher sind Samstagmittag bei der Abfahrt vom Gipfel des "Hohen Tors" (2.636 Meter) in Gschnitz (Bez. Innsbruck Land) von einer Lawine mitgerissen worden. Die beiden Österreicher lösten sofort ihre Airbags aus und kamen auf der Lawine zum Liegen. Sie blieben unverletzt, teilte die Tiroler Polizei mit.

Die beiden Wintersportler waren Teil einer fünfköpfigen Skitourengruppe im Alter von 35 bis 49 Jahren. Die fünf Freunde beabsichtigten am Vormittag auf den Muttekopf im Gemeindegebiet von Obernberg am Brenner aufzusteigen. Weil der Weg dorthin zu gefährlich erschien, wählte die Gruppe den Gipfel "Hohes Tor" als neues Ziel. Bis zum Gipfel stiegen allerdings nur drei Männer auf, die beiden anderen warteten etwa 100 Meter darunter auf einer Seehöhe von etwa 2.600 Metern.

Bei der Abfahrt vom Gipfel gegen 12.45 Uhr löste sich ein Schneebrett und riss zwei der Gruppe mit sich. Wegen der sofort gelösten Airbags blieb einer der Männer nach etwa 50 Metern, der zweite etwa 200 Meter nach dem Abriss auf der Lawine liegen. Sie wurden vom Polizeihubschrauber geborgen und ins Tal geflogen.