© APA/ROLAND SCHLAGER / ROLAND SCHLAGER

Chronik | Österreich
06/11/2019

Tempo 140 auf Westautobahn bleibt vorerst bis zur Nationalratswahl

Verkehrsminister Andreas Reichhardt will seinem Nachfolger nicht vorgreifen.

Auf Teilen der Westautobahn (A1) wird Tempo 140 weiterhin erlaubt bleiben und zwar mindestens bis es eine neue Bundesregierung gibt. Die Teststrecke zwischen Sattledt und dem Knoten Haid werde trotz des Endes der schwarz-blauen Koalition im Bund weiterbestehen, berichtete der ORF unter Berufung auf das Verkehrsministerium und die Asfinag.

Verkehrsminister Andreas Reichhardt werde hier keine Entscheidung treffen, so eine Sprecherin. Das bedeute, dass auch nach Ende des einjährigen Testbetriebs am 1. August 2019 das erhöhte Tempolimit noch bleiben wird. Ob das Projekt dann aber weiterverfolgt wird, müsse der neue Verkehrsminister nach der Wahl entscheiden, heißt es. Diese findet voraussichtlich am 29. September 2019 statt.

Kein Sicherheitsproblem

Tempo 140 war ein Projekt des früheren Verkehrsministers Norbert Hofer (FPÖ), Reichhardt war sein Generalsekretär. Laut Asfinag läuft der Testbetrieb bisher gut. Bei der Verkehrssicherheit gebe es keine Probleme, auch der Schadstoffausstoß sei vernachlässigbar, so ein Sprecher der Autobahn- und Schnellstraßengesellschaft. Das wird aber vor allem von den Grünen bestritten.