Ein Bild aus früheren Tagen: Trodt-Limpl re.) mit Bucher (mi.)

© BZÖ /BZÖ

Landesvorstand
10/25/2013

Streitereien im Kärntner BZÖ beigelegt

Auch der drohende Verlust der Parteiförderung ist abgewandt.

Nicht nur beim Team Stronach, sondern auch beim BZÖ-Kärnten ist wieder Ruhe eingekehrt. Und auch die Orangen haben sich gegenüber der Bundespartei durchgesetzt und ihre Eigenständigkeit bewahrt. Damit ist auch der drohende Verlust der Parteiförderung abgewandt.

All das wurde in einer Sitzung des Landesvorstandes beschlossen, an der auch der neue Bundeschef Gerald Grosz teilnahm. „Die etwas unrühmliche Vergangenheit ist damit abgeschlossen“, sagte er tags darauf in Klagenfurt. „Kärnten ist nun neu aufgestellt und die Streitereien sind beendet.“ Und mit einem Seitenhieb auf Vorgänger Josef Bucher fügte er hinzu: „Er hat offensichtlich die Kärntner Anliegen nicht ernst genommen. Das war falsch.“

Bis zu einem Parteitag am 30. November gibt es in Kärnten eine Doppelspitze – mit der Landtagsabgeordneten Johanna Trodt-Limpl und dem Grafensteiner Gemeinderat Helmut Nikel. Eine Lösung, die für Grosz auch von Dauer sein könnte, sollte sie sich bewähren.

Für das neue Duo gilt es jetzt, Gemeinde- Bezirks- und Landesgruppe zu stärken. „Unser Ziel sind die Gemeinderatswahlen 2015, das sind wir den 30.000 Wählerinnen und Wählern schuldig“, sagt Trodt-Limpl.

Wie angekündigt, ist der bisherige Geschäftsführer Sigisbert Dolinschek zurückgetreten. Der von ihm vor wenigen Wochen aus dem BZÖ ausgeschlossene Abgeordnete Willi Korak wurde wieder aufgenommen. „Die Streitereien in der Öffentlichkeit waren ein Fehler“, gestand er ein. Korak hatte massive Kritik an Bucher und Dolinschek geübt. Jetzt wird er ebenso wie Trodt-Limpl und Nikel der Bundesvorstand angehören.

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