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Chronik Österreich
04/17/2019

Streit um Hundstrümmerl eskaliert zu Morddrohung

Der Hundebesitzer attackierte seinen Kontrahenten mit der Hundeleine, dann zog er ein Klappmesser.

Ein Streit um einen Hundehaufen auf einer Wiese ist am Dienstag in Klagenfurt bis zur Morddrohung eskaliert. Ein 66 Jahre alter Klagenfurter war mit seinem Hund auf der Wiese gewesen, wo dieser sein Geschäft verrichtete. Ein 69-Jähriger forderte den Hundebesitzer laut Polizei dazu auf, den Hundekot zu entfernen. Die Auseinandersetzung eskalierte.

Zuerst gab es nur ein kurzes Gespräch zwischen den beiden Männern, daraufhin ging der 66-Jährige weg. Kurz darauf kam er wieder, der 69-Jährige sprach ihn neuerlich auf den Hundehaufen an. Ein Wort gab das andere, es kam zu einem Gerangel. Der Hundebesitzer attackierte seinen Kontrahenten mit der Hundeleine, dann zog er ein Klappmesser aus der Manteltasche. Er bedrohte den 69-Jährigen damit und sagte, er werde ihn umbringen.

Die Ehefrau des bedrohten Mannes stieg daraufhin aus dem in der Nähe stehenden Auto aus und drohte, die Polizei zu verständigen. Daraufhin steckte der Mann sein Messer ein und ging weg. Der 69-Jährige rief die Polizei und verfolgte seinen Gegner mit dem Auto bis zu dessen Wohnhaus. Als die Polizei eintraf, sagte er den Beamten, der Mann sei ins Haus gegangen. Der 66-Jährige öffnete den Polizisten unverzüglich die Tür und übergab ihnen sein Messer. Gegen ihn wurde ein Waffenverbot ausgesprochen, er wird der Staatsanwaltschaft angezeigt.