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Polizei
08/02/2013

Straßenrennen wegen zehn Euro Einsatz: Unfall

Auto hat sich mehrfach überschlagen.Tempo 170 in Wien

Die Straßenrennen in Österreich werden immer heftiger. Auf der Heiligenstädter Straße erwischte die Wiener Polizei zwei Motorradfahrer mit 160 und 170 km/h. Beide müssen mit Anzeige und Führerscheinentzug rechnen.

Mit diesem Tempo bretterten Donnerstagnacht auch fünf Teilnehmer eines illegalen Autorennens im Bezirk Reutte über die Bundesstraße. Ein 19-jähriger Einheimischer und seine 17-jährige Beifahrerin hätten diese Raserei beinahe mit dem Leben bezahlt: In einer Linkskurve zwischen Reutte und Vils geriet der Audi A3 des jungen Burschen über den rechten Fahrbahnrand und hob ab. 90 Meter flog das Auto durch die Luft und durchschlug in 2,5 Metern Höhe den 25 cm dicken Stamm eines Baumes. Nach mehreren Überschlägen kam das Auto als Wrack in der Nähe eines Wohnhauses zum Stehen.

„Es ist nicht zu glauben, aber ihnen ist nichts Schlimmes passiert. Sie sind praktisch unverletzt geblieben“, erzählt Markus Kapeller von der Polizei am Freitag fassungslos. „Es ging um eine Wette. Jeder hatte zehn Euro einbezahlt. Wer als Sieger bei einer Tankstelle angekommen wäre, hätte des Geld bekommen sollen.“

Nur ein Bursche kehrte zurück, die anderen Teilnehmer des Rennens flüchteten – sie wurden ausgeforscht.

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