epa03251024 The planet Venus is pictured as it crosses the partially cloud covered face of the Sun, during a rare celestial event in New Delhi, India, 06 June 2012. Astronomy enthusiasts all over the world looked to the skies to watch the planet Venus crawl across the face of the sun in a rare celestial spectacle that will not happen again for more than a century. Venus appeared as a small black dot on the massive surface of the sun as it passed directly between the Earth and the centre of the solar system in its last transit in this century. EPA/ANINDITO MUKHERJEE
epa03251024 The planet Venus is pictured as it crosses the partially cloud covered face of the Sun, during a rare celestial event in New Delhi, India, 06 June 2012. Astronomy enthusiasts all over the world looked to the skies to watch the planet Venus crawl across the face of the sun in a rare celestial spectacle that will not happen again for more than a century. Venus appeared as a small black dot on the massive surface of the sun as it passed directly between the Earth and the centre of the solar system in its last transit in this century. EPA/ANINDITO MUKHERJEE

© APA/ANINDITO MUKHERJEE

Steiermark

Sternderl schauen mitten im Naturpark

Der 53-jährige Wiener finanzierte eine Sternwarte im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen im Alleingang.

von Elisabeth Holzer-Ottawa

05/23/2013, 06:07 PM

Die größte Privatsternwarte Österreichs steht in der Obersteiermark: Das Teleskop misst 80 Zentimeter im Durchmesser, die Kuppel bringt es auf satte 5,5 Meter, die Kosten betragen 500.000 Euro. „Astronomisch“, schmunzelt Roman Schmidt: Der 53-jährige Wiener finanzierte das Projekt im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen im Alleingang.

Bis auf „geringfügige Subventionen“ gab es keine Gelder der öffentlichen Hand für die Sternwarte, die aber für die Öffentlichkeit zugänglich ist. „Ich hab’ sie gebaut, weil ich mich von Kindesbeinen an für Astronomie interessiere. Mit 20 habe ich dann genug gespart, um mir mein erstes kleines Fernrohr zu kaufen. Da habe ich aber mit Feuchtigkeit und Beschlag gekämpft.“ So lange brodelt also schon die Idee in dem Angestellten der Wiener Medizinischen Universität, ein größeres Projekt auf die Beine zu stellen. „Also was tut man? Man arbeitet und spart brav“, schildert Schmidt.

Beste Bedingungen

Zeutschach und den Naturpark wählte er als Standort nicht nur aus, weil er seit seinem zweiten Lebensjahr dort seine Urlaube verbringt. Sondern weil der Ort auf 1050 Metern Seehöhe auch wenig Fremdlicht und Lichtverschmutzung aufweise. „Es gibt hier beste Bedingungen.“

Ein vergleichbares System wie in Zeutschach gäbe es in Österreich bisher nur an der Uni-Sternwarte in Wien, dort allerdings seien Teleskop und Instrumente dem Studien- und Forschungsbetrieb vorbehalten. Im Naturpark wird das anders sein, erläutert Geschäftsführer Peter Donabauer. „Es wird Angebote für Profis geben, aber auch Führungen für interessierte Besucher.“ Zwei bis vier Stunden dürften die Führungen dauern. Die Preise dafür seien noch nicht fixiert, betont Donabauer. Sie sollen aber zwischen zehn und fünfzehn Euro pro Teilnehmer liegen.

www.naturpark-grebenzen.at

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