Die Feuerwehr kämpfte gegen die Flammen

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Chronik | Österreich
05/23/2019

Steirisches Wohnhaus brannte: Bewohner rettete sich ins Freie

Flammen schlugen beim Eintreffen der Feuerwehr aus dem Dachstuhl. Die Ursache ist noch unklar.

Ein Steirer hat sich Donnerstagfrüh aus seinem brennenden Wohnhaus gerettet. Die Flammen waren in der Früh aus noch nicht bekannter Ursache ausgebrochen. Der Mann blieb unverletzt, aber das Haus wurde schwer beschädigt. Als die Feuerwehrleute eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus dem Dachstuhl. Sie konnten nur noch von außen löschen, teilte der Landesfeuerwehrverband mit.

Kurz vor 5.00 Uhr wurde der Brand in Reith bei Paldau (Bezirk Südoststeiermark) entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Rund 50 Kräfte der Wehren Rohr an der Raab, Berndorf, Paldau und Kirchberg an der Raab rückten mit neun Fahrzeugen an. Für den Innenangriff war es laut Einsatzleiter Ewald Zeitvogel schon zu spät, da sich die Flammen bereits zu weit ausgebreitet hatten. Die Helfer brachten das Feuer von außen unter Kontrolle. Ein Brandsachverständiger soll nun die Ursache finden.

Wie die Landespolizeidirektion Steiermark Donnerstagnachmittag mitteilte, wurde der 75-jährige Bewohner entgegen ersten Meldungen doch beim Brand seines Hauses in Paldau verletzt. Er kam in das LHK Feldbach, könnte dieses aber nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Die Schadenshöhe nach dem Feuer stand vorerst noch nicht fest.