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Chronik Österreich
03/27/2019

Steirischer Landwirt nach Sturz in Jauchengrube gestorben

Der 53-jährige wollte die Gülle in der Jauchengrube durchmixen. Ein Bekannter entdeckte einen Schuh in der Grube.

Ein 53-jähriger Landwirt aus der Südweststeiermark ist am Mittwoch in eine Jauchengrube gestürzt und dabei ums Leben gekommen. Der Steirer wollte die Gülle mit einem am Traktor montierten Mixer durchrühren, dürfte dabei aber in die Grube gefallen sein. Ein Bekannter hatte ihm helfen wollen und kam auf das Anwesen, fand den Bauern aber nicht. Nur ein Schuh in der Gülle deutete auf den Unfall hin.

Der Mann aus Eibiswald (Bezirk Deutschlandsberg) hatte sich Mittwochfrüh an die Arbeit gemacht, um die Jauchengrube durchzurühren, teilte die Polizei mit. In den Gruben entstehen durch Absetzvorgänge verklumpte Schwimm- und Sinkschichten. Diese beeinträchtigen die Pump- und Fließfähigkeit der Gülle, weshalb zum Aufrühren regelmäßig Güllemixer und -rührwerke zum Einsatz kommen. Der 53-Jährige hatte bereits solch einen Mixer in die etwa 1,30 Meter tiefe Grube gelassen. Dann dürfte er nahe dem Rand ausgerutscht sein. Als der Bekannte und die Frau des Landwirts den Schuh fanden, alarmierten sie die Einsatzkräfte. Die Feuerwehr fand den Toten schließlich in der Grube.

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