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Chronik Österreich
06/20/2020

Steirer fühlte sich von Jugendlichen gestört: Schuss aus Fenster

30-Jähriger in Leibnitz feuerte Schreckschusspistole ab. Polizei konnte ihn ausforschen.

Ein 30-Jähriger hat sich am Freitagabend im südsteirischen Leibnitz offenbar durch mehrere Jugendliche auf der Straße vor seinem Wohnhaus gestört gefühlt. Er verlieh seinem Ärger mit einer Scheckschusspistole Ausdruck, die er von seinem Wohnungsfenster aus abfeuerte. Verletzt wurde laut Polizei niemand. Die Waffe wurde sichergestellt und gegen den Mann ein Waffenverbot ausgesprochen.

Verdacht auf Nötigung

Der Vorfall hat sich am frühen Abend in einem Wohnhaus nahe des Leibnitzer Bahnhofs ereignet. Zuerst soll der Mann die Gruppe von Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren durch das Fenster seiner Wohnung aufgefordert haben, die Örtlichkeit zu verlassen. Die Jugendlichen zogen ein Stück weiter, waren aber weiterhin hörbar, woraufhin der Mann zur Schreckschusspistole griff. Nunmehr stehe der Tatverdacht der Nötigung im Raum, hieß es vonseiten der Polizei.

Erst einige Zeit nach dem Vorfall erstattete ein Elternteil eines Jugendlichen die Anzeige. Die Polizisten forschten den 30-Jährigen aus, der zur Schussabgabe geständig war.

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