Kräfte der Feuerwehr beim Brand eines Wohnhauses in Stainz

© APA/BFVDL

Steiermark
03/05/2016

Brand in Mehrparteienhaus in Stainz

Zwei Bewohner mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht.

In einem Mehrparteienhaus im Zentrum der weststeirischen Gemeinde Stainz (Bezirk Deutschlandsberg) ist in der Nacht auf Samstag ein Brand ausgebrochen. Das Gebäude, in dem im Untergeschoß ein Restaurant untergebracht ist, musste evakuiert werden. Sechs Menschen wurden laut Polizei aus ihren Wohnungen gerettet, zwei von ihnen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht.

Das Feuer in dem Mehrparteienhaus am Rathausplatz von Stainz wurde gegen 03.30 Uhr von einem Bewohner entdeckt. Sechs Feuerwehren mit mehr als 80 Mann waren im Einsatz und brachten den Brand nach rund sechs Stunden "weitgehend unter Kontrolle", wie Abschnittsbrandinspektor Peter Fürnschuß im Gespräch mit der APA schilderte.

Fünf Bewohner des dreistöckigen Gebäudes konnten sich selbst ins Freie retten, sechs Personen mussten jedoch von der Feuerwehr - teils unter Einsatz einer Drehleiter - aus ihren verrauchten Wohnungen in Sicherheit gebracht werden. Von ihnen wurden wiederum zwei mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Landeskrankenhaus Deutschlandsberg gebracht.

Die Brandursache war Samstagfrüh noch nicht bekannt, die Erhebungen des Landeskriminalamts Steiermark waren noch im Laufen. Der Schaden wurde vonseiten der Feuerwehr als "umfangreich" angegeben. Der Dachstuhl und die im Obergeschoß gelegenen Wohnungen wurden völlig zerstört.

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