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Chronik Österreich
07/13/2020

Salzburgerin vom Vorwurf des zweifachen Mordversuchs freigesprochen

17-Jährige wegen Körperverletzung und gefährlicher Drohung zu sieben Monaten bedingter Haft verurteilt - nicht rechtskräftig.

Eine 17-Jährige ist am Montag von einem Geschworenengericht in Salzburg vom Vorwurf des zweifachen Mordes freigesprochen worden.

Die junge Frau, die ihren Ex-Freund mit einem Hammer geschlagen und laut Anklage erstechen wollte, weil sie sich mit dem Beziehungs-Aus nicht habe abfinden können, wurde wegen Körperverletzung und gefährlicher Drohung zu sieben Monaten bedingter Haft verurteilt.

Einstimmiges Urteil

Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Die Angeklagte nahm das Urteil an, die Staatsanwältin gab keine Erklärung ab. Den Freispruch vom versuchten Mord haben die Geschworenen einstimmig gefällt.

Die junge Frau hatte eine Tötungsabsicht bestritten. Sie habe ihren Ex-Freund bei den zwei Vorfällen im September und Oktober 2019 nur Angst machen und ihn zwingen wollen, dass er wieder eine Beziehung mit ihr eingeht.

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