Chronik | Österreich
03.09.2018

Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall auf der A1

Ein Pkw krachte gegen das Heck eines Lkw. Es bildete sich ein neun Kilometer langer Rückstau.

  • Niederösterreich

Eine Kollision zwischen einem Pkw und einem Klein-Lkw auf der Westautobahn (A1) bei St. Pölten hat Montagfrüh zwei Verletzte gefordert, berichtete die Polizei Niederösterreich. Der Lastwagen kippte um und kam auf der Beifahrerseite zu liegen. Die erste und zweite Spur in Fahrtrichtung Westen mussten knapp eineinhalb Stunden gesperrt werden. Es bildete sich ein neun Kilometer langer Rückstau.

Zum Unfallhergang teilte die Polizei mit, dass ein 48-jähriger bulgarischer Pkw-Lenker gegen 6.00 Uhr beim Wechsel vom dritten auf den zweiten Fahrstreifen aus unbekannter Ursache gegen das Heck eines 3,5 Tonnen-Lkw geprallt war. Der Lkw kam dadurch ins Schleudern, stieß zunächst links gegen die Betonleitwand, dann rechts gegen die Leitschiene und stürzte zwischen Pannenstreifen und erster Fahrspur um. Der niederländische Lkw-Lenker (47) und sein 55-jähriger Landsmann am Beifahrersitz erlitten Verletzungen und wurden in das Universitätsklinikum St. Pölten gebracht.

Der Pkw kollidierte nach dem Unfall mit der Mittelleitschiene und kam am Pannenstreifen zum Stillstand. Der Autofahrer blieb unverletzt. Nach Abschluss der Bergungsarbeiten erfolgte die Verkehrsfreigabe um 7.35 Uhr.

 

  • Salzburg

Beim Frontalzusammenstoß zweier Autos sind am frühen Sonntagabend in Radstadt (Pongau) die beiden Lenker verletzt worden. Ein 19-jähriger Steirer war auf der Fahrt Richtung Schladming mit seinem Wagen auf die Gegenfahrbahn geraten und gegen das Fahrzeug eines 54-jährigen Deutschen geprallt. Beim Zusammenstoß wurden beide Lenker verletzt, informierte die Polizei.

Der Deutsche wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Schwarzach geflogen, der 19-Jährige wurde mit dem Rettungsauto ebenfalls dort eingeliefert. Die Ennstal Bundesstraße war im Unfallbereich fast zwei Stunden komplett gesperrt.

Im Salzburger Flachgau hat das Überholmanöver eines alkoholisierten Autofahrers am Sonntagabend mit einem schweren Unfall geendet. Der 41-Jährige aus dem Pongau hatte mit seinem Wagen auf der B156 bei Nußdorf in einer langgezogenen Linkskurve mehrere Fahrzeuge überholt. Als er wegen Gegenverkehrs wieder nach rechts lenkte, kam sein Auto ins Schleudern, berichtete die Polizei.Der Wagen schlitterte völlig unkontrollierte nach links von der Fahrbahn, wo er gegen mehrere Bäume prallte. Der Lenker wurde im Wrack eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite ihn aus dem Inneren. Der 41-Jährige und sein um zwei Jahre jüngerer Beifahrer wurden bei dem Crash verletzt. Beide wurden ins Landeskrankenhaus gebracht. Ein Alkotest beim Lenker ergab einen Wert von über 1,7 Promille.

  • Tirol

Derweil ist in Tirol der Pkw eines 30-Jährigen im Strenger Tunnel auf der Arlbergschnellstraße (S16) bei Strengen (Bezirk Landeck) in Brand geraten. Der Lenker hielt sein Auto laut Polizei sofort auf der rechten Spur an und versuchte mit Hilfe eines Busfahrers mit einem Feuerlöscher und der dortigen Löschwasserleitung bis zum Eintreffen der Feuerwehr die Flammen zu bekämpfen.

Doch erst die Feuerwehren Landeck und Zams konnten den Brand schließlich löschen. Das Feuer dürfte aufgrund eines technischen Gebrechens ausgebrochen sein. Der Tunnel musste von 19.00 bis 20.00 Uhr komplett gesperrt werden. Am Pkw entstand Totalschaden. Personen wurden nicht verletzt.

  • Vorarlberg

Eine Spritztour mit einem unbefugt in Betrieb genommenen Pkw hat am Samstag in Hohenems mit einem Totalschaden geendet. Ein laut Polizei leicht alkoholisierter 15-jähriger Bursche, der zwei weitere Personen mit sich führte, kam in einer Linkskurve von der Straße ab und krachte gegen eine Mauer. Die drei unverletzt gebliebenen Insassen flüchteten, der 15-Jährige wurde weniger später ausgeforscht.

Der Jugendliche nahm in der Nacht auf Samstag den Autoschlüssel des Wagenbesitzers an sich, der im selben Haushalt wohnt. Zwischen 1.30 und 2.10 Uhr fuhr der 15-Jährige auf der Rudolf-von-Ems-Straße in Richtung Altach, als er auf der regennassen Fahrbahn die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Der Pkw wurde bei dem Unfall total beschädigt, bei dem ausgeforschten Burschen ergab ein Alkotest eine leichte Alkoholisierung. Er wird bei Staatsanwaltschaft und Bezirkshauptmannschaft angezeigt. Wer seine beiden Begleiter waren, konnte nicht festgestellt werden.

  • Oberösterreich

Ein Unfall mit fünf Autos hat auf der Linzer Richtungsfahrbahn der Mühlkreisautobahn (A7) im Gemeindegebiet von Engerwitzdorf im Bezirk Urfahr-Umgebung insgesamt sechs Verletzte gefordert. Das berichtete das zuständige Bezirks-Feuerwehrkommando in einer Presseaussendung am Montag.

Die Ursache des Unfalles war vorerst unbekannt. Jedenfalls stieß ein Pkw gegen die Mittelleitschiene, ein weiterer drehte sich gegen die Fahrbahn, einer schlitterte rechts in die Böschung und zwei kamen am Pannenstreifen zum Stehen. Als die Insassen die Unfallfahrzeuge verließen, kam es durch nachkommende Autos noch zu gefährlichen Situationen.

Die Absicherung der Unfallstelle erfolgte erst durch die Freiwilligen Feuerwehren Schweinbach und Schmiedgassen. Ihre mit fünf Fahrzeugen angerückten 40 Helfer sperrten zunächst einen Fahrstreifen, später die gesamte Autobahn in Richtung Linz und richteten eine Umleitung ein. Die Besatzungen von vier Rettungsfahrzeugen vom Roten Kreuz versorgten die sechs Verletzten. Zwei Polizeistreifen übernahmen die Unfallaufnahme.