Chronik | Österreich
27.06.2018

Salzburg: Post- und Bankmitarbeiterinnen verhinderten Betrug

In beiden Fällen wandten sich ältere Menschen an sie, weil sie telefonisch zur Zahlung großer Beträge aufgefordert wurden.

Die Aufmerksamkeit einer Bankberaterin und einer Postangestellten haben diese Woche im Bundesland Salzburg zwei Betrügereien verhindert. In beiden Fällen wandten sich ältere Menschen an sie, weil sie telefonisch zur Zahlung großer Beträge aufgefordert wurden. Die Bediensteten rieten aber dringend davon ab und schalteten die Polizei ein, informierte die Landespolizeidirektion.

Am Montag meldete sich ein unbekannter Anrufer bei einem 73-jährigen Lungauer und teilte mit, dass dieser vergessen habe, ein Gewinnspiel aus dem Jahr 2016 zu kündigen, weshalb die Zahlung eines vierstelligen Betrages in Kryptowährung notwendig sei. Als der Mann am Postamt Zahlscheine dafür erwerben wollte, warnte ihn die Angestellte und riet ihm, die Polizei zu verständigen, was dieser dann auch tat.

Gestern Nachmittag wurde dann eine 89-jährige Salzburgerin angerufen. Der Unbekannte gab sich als Kriminalbeamter aus und sagte, die Nichte der Frau sei in Deutschland festgenommen worden. Zur Freilassung sei die Bezahlung einer Kaution im fünfstelligen Euro-Bereich nötig. Die 89-Jährige kontaktierte ihre Bankberaterin, die sofort die Polizei alarmierte. In beiden Fällen entstand kein Schaden.