Chronik | Österreich
10.12.2017

Salzburg: In Haus eingebrochen, um Rausch auszuschlafen

Polizisten fanden den 56-jährigen Eindringling in Mariapfarr im Bett friedlich schlummernd.

Ein Betrunkener ist in der Nacht auf Samstag in ein Einfamilienhaus in Mariapfarr (Lungau) eingebrochen, um seinen Rausch auszuschlafen. Die Beamten fanden den Eindringling im Schlafzimmer, wo er im Bett der Bewohner friedlich schlummerte. Der 56-Jährige rechtfertigte sich damit, in der eisigen Kälte Unterschlupf gesucht zu haben, berichtete die Polizei in einer Presseaussendung am Sonntag.

Der Betrunkene hatte es zuerst mit Klopfen oder Läuten versucht, aber da ihm nicht geöffnet wurde, verschaffte er sich mit Gewalt Zutritt, wie er bei der Befragung angab. Die Alkoholisierung war bei seiner Einvernahme noch zu erkennen, berichtete die Polizei.

Der Salzburger wütete nicht schlecht, um zu seinem Schlafplatz zu kommen. Insgesamt vier Balkontüren beschädigte er, zerstörte Deko-Material und schlug die Haustür ein. Die Höhe des verursachten Gesamtschadens kann derzeit nicht beziffert werden. Der Mann versprach, dafür aufzukommen. Er wurde bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht, die abwesenden Hausbesitzer telefonisch über den Vorfall verständigt.