Chronik | Österreich
11.10.2018

Rad-WM: Ermittlungen nach Flaschenwurf von Radrennfahrerin

Zuschauerin von Trinkbehältnis getroffen, "Täterin" wurde mittlerweile ausgeforscht.

Ein Vorfall beim Damenrennen im Zuge der Rad-Weltmeisterschaft in Innsbruck hat polizeiliche Ermittlungen nach sich gezogen. Eine von einer Athletin weggeworfene Flasche hatte eine Zuschauerin getroffen, woraufhin diese Anzeige erstattete, bestätigte die Polizei der APA einen Bericht der "Tiroler Tageszeitung" . Die "Täterin" habe mittlerweile ausgeforscht werden können.

Laut TT ergaben die Ermittlungen, dass eine Rennradlerin aus Kanada für die Schwellung am Kinn der Zuschauerin verantwortlich sein soll. Unter anderem seien zahlreiche Fotos, Fernseh- und Videoaufnahmen von den Rennszenen zur Lösung des Falles, der sich bei einer Labestation am Rennweg zugetragen hatte, herangezogen worden.

Das Corpus Delicti, die Trinkflasche, habe jedoch nicht sicher gestellte werden können, womit offen bleibt, ob der Behälter leer oder vielleicht noch halbvoll war. Doch auch eine leere Flasche könne zum Geschoß werden, schließlich seien die Sportlerinnen teils mit bis zu 60 km/h unterwegs, hieß es. Die Athletin müsse jetzt mit juristischen Konsequenzen rechnen - immerhin handle es sich "um fahrlässige Körperverletzung".