Portugal: Österreicher bei Rettungsversuch tödlich verunglückt

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Der 45-Jährige starb nach einem Unfall beim Gleitschirmfliegen.

Am Montag ist in Portugal ein Österreicher beim Gleitschirmfliegen tödlich verunglückt. Zwei weitere Österreicher werden nach Behördenangaben nach dem Unfall südlich von Lissabon vermisst. Wie die portugiesische Schifffahrtsbehörde mitteilte, war eine Frau mit ihrem Gleitschirm ins Meer gestürzt. Ihre beiden Begleiter sollen dann versucht haben, die Frau zu retten.

Einer der Männer (45) starb  schließlich an einem Strand. Nach der Frau und dem zweiten Mann wurde Montagabend noch gesucht.  „Die Behörden bestätigten das Ableben eines Österreichers“, sagte  Außenamtssprecher Thomas Schnöll  auf KURIER-Anfrage. Ein Mitarbeiter der Botschaft habe sich am Montag zum Unglücksort aufgemacht.
Das Unglück geschah laut portugiesischen Medienberichten am Vormittag am Strand Meco auf der Halbinsel von Setubal nahe der Ortschaft Sesimbra, wo die Österreicher seit einer Woche in einem Hotel urlaubten. Die Suche nach den Vermissten wurde auch von einem Hubschrauber der portugiesischen Luftwaffe unterstützt, schrieb die Wochenzeitung „Expresso“ in der Onlineausgabe. Die beiden Österreicher, nach denen noch gesucht wird, sollen jeweils um die 30 sein.

Über den Zustand der beiden noch Vermissten war vorerst nichts bekannt. Bis Donnerstag gilt für die Küste Portugals eine Unwetterwarnung. Der örtliche Wetterdienst hat die zweithöchste Alarmstufe  ausgerufen.

( kurier.at , jus ) Erstellt am 09.04.2018