Chronik | Österreich
29.04.2018

Pilot und Passagier starben bei Absturz

Die Maschine aus der Schweiz zerschellte neben dem Flughafen in Innsbruck. Für die beiden Insassen gab es keine Hilfe mehr.

Der Start klappte problemlos, die Maschine hob am Sonntag laut Beobachtern ganz normal vom Flughafen in Innsbruck ab. Doch nur Sekunden danach kam das in der Schweiz zugelassene Kleinflugzeug ins Trudeln: Es sackte ab und krachte knapp neben der Piste aus mehreren Metern Höhe zu Boden.

Obwohl Hilfskräfte rasch am Unglücksort waren direkt neben der Absturzstelle liegt ein Stützpunkt von ÖAMTC-Rettungshubschraubern gab es keine Rettung mehr für die beiden Insassen: Pilot und Passagier kamen bei dem Absturz ums Leben.

Bei den Opfern könnte es sich um Schweizer handeln, das motorisierte Segelflugzeug ist in der Schweiz gemeldet und Sonntagfrüh auch dort gestartet. Details zur Identität der Opfer wollte die Polizei bis Sonntagnachmittag noch nicht nennen.

Rasch gestiegen

Die Flugunfallkommission begann noch am Sonntag mit der Suche nach der Unglücksursache. Fest stand bisher, dass die zweisitzige Maschine am Vormittag auf dem Innsbrucker Flughafen landete und aufgetankt wurde. Um 10.15 Uhr startete sie plangemäß wieder und hob Richtung Westen ab. Ungewöhnlich sei laut Zeugen aber der schnelle Aufstieg des Motorseglers gewesen: Vermutlich bedingt durch den Föhn gewann das Flugzeug rasch an Höhe, driftete dann aber in Richtung Süden ab und sackte knapp nach der Startbahn unvermutet ab.

Der Pilot schaffte es nicht mehr, das Flugzug wieder in Griff zu bekommen. Über einer Wiese stürzte die Maschine ab und zerriss in mehrere Teile. Die Staatsanwaltschaft ließ das Wrack für weitere Untersuchungen beschlagnahmen.