Chronik Österreich
07/16/2022

Paragleiter verfing sich in Tirol in Gondelbahn

Hatte zuvor Rettungsschirm auslösen müssen.

Ein 37-jähriger deutscher Paragleiter ist Samstagmittag in Kössen im Tiroler Bezirk Kitzbühel gegen das, unterhalb der Bergstation talwärts führende, Seil der Unterberghornbahn geflogen. Sowohl der Schirm an sich als auch der zuvor ausgelöste Rettungsschirm verfingen sich zuerst im Tragseil der Bahn und dann in den Seilrollen an einer Liftstütze. Der 37-Jährige musste laut Polizei von zwei Bergrettern geborgen werden, er blieb unverletzt.

Zuvor war in einer Höhe von mehreren hundert Metern plötzlich der Schirm auf der linken Seite eingeklappt und es kam zu einem Spiralsturz, wobei sich die Leinen ineinander verfingen. Der Pilot war daraufhin gezwungen, den Notfallschirm auszulösen. Das Fluggerät wurde instabil, war nicht mehr lenkbar und der Deutsche flog in das Seil der Gondelbahn.

Am Gleitschirm entstand Totalschaden. Der Liftbetrieb musste für die Dauer der Bergung über eine Stunde lang eingestellt werden.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.

Kommentare