Chronik | Österreich
15.09.2018

Osttirol: Schwer verletzter Wanderer schleppte sich noch zu Hütte

30-jähriger Deutscher war mehrere Meter über felsiges Gelände abgestürzt.

Ein 30-jähriger Wanderer aus Deutschland hat sich am späten Donnerstagabend im Umbaltal in Osttirol mit einer schweren Verletzung im Kopfbereich noch selbstständig bis zur nächsten Hütte geschleppt. Wie die Polizei berichtete, war der Mann unterhalb der Hütte mehrere Meter über felsiges Gelände abgestürzt. Der Verletzte wurde schließlich mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus Lienz geflogen.

Der 30-Jährige hatte eine Wanderung von der Clara-Hütte zur Philipp Reuter Hütte unternommen. Gegen 20.00 Uhr kam er laut Polizei zu Sturz und schleppte sich daraufhin noch selbstständig wieder zurück zur Clara-Hütte, wo er gegen 23.00 Uhr eintraf. Die Bergrettung Prägraten am Großvenediger stieg mit zehn Mitgliedern und einem Arzt zu der Hütte auf, um den Verletzten zu versorgen. Erst am Freitag konnte er dann mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden.