Chronik | Österreich
30.03.2018

Osterreiseverkehr: Staus und Verzögerungen in Richtung Osten

"Generell ist sehr, sehr viel los - viel mehr als befürchtet", sagt ein ÖAMTC-Experte.

Mehr Verkehr als erwartet bewegt sich vor dem Osterwochenende quer durch Österreich. Der Schwerpunkt liegt vor allem auf der Strecke von Deutschland in Richtung Osten, wo derzeit zahlreiche Gastarbeiter unterwegs seien, wie Harald Lasser vom ÖAMTC Freitagmittag schilderte. Dies werde bis in die Abendstunden so bleiben, Staus und Verzögerungen sind die Folge.

Abschnittsweise Staus und zähen Kolonnenverkehr gab es auf der Innkreis Autobahn (A8) in Richtung Linz, auf der Wiener Außenring Autobahn (A21) in Richtung Vösendorf sowie auf der Ostautobahn (A4). "Generell ist sehr, sehr viel los - viel mehr als befürchtet", sagte Lasser. "Viele brechen aus Deutschland in Richtung Osten auf, etwa nach Ungarn. Und immer noch sind sehr viele Skiurlauber unterwegs."

"Typisches Osterreisewochenende"

In Tirol müsse man auf der Fernpassstraße (B179) von Füssen nach Nassereith mit rund eineinhalb Stunden Verzögerung rechnen, hieß es vom ÖAMTC. In Vorarlberg gab es Blockabfertigung auf der Arlberg Schnellstraße (S16) in Richtung Tirol in den Bereichen vor dem Dalaaser Tunnel und dem Arlbergtunnel. Auf der Tauernautobahn (A10) kam es vor der Mautstelle St. Michael zu Verzögerungen. In Oberösterreich staute es sich auf der Pyhrn Autobahn (A9) zwischen Inzersdorf und Klaus.

"Im Grunde ist das ein sehr typisches Osterreisewochenende", sagte Lasser. "Und es kommen noch einige von München aus, wie wir über unsere Kameras beobachten." Auch am Ostermontag und am Dienstag rechnet der ÖAMTC mit großem Verkehrsaufkommen.