Nur 17% optimistisch: Stimmung in Österreich im Keller

Die Stimmung unter den Österreichern ist im März abrupt eingebrochen und war nicht einmal zu Pandemiezeiten so schlecht.
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Zusammenfassung

  • Stimmung in Österreich laut market-Umfrage auf historischem Tiefstand, nur 17 Prozent Optimisten und 65 Prozent Pessimisten.
  • Abrupter Stimmungsabfall im März, zuvor im Februar noch 30 Prozent Optimisten und 50 Prozent Pessimisten.
  • Geopolitische Eskalation im Nahen Osten, insbesondere der Krieg im Iran, gilt als Hauptursache für die Verschlechterung.

Die Stimmung der Österreicher ist im Keller, nicht einmal zu Pandemiezeiten war sie so schlecht, sagen die Daten von market. Das Institut macht den Krieg im Iran dafür verantwortlich. 

Der Anteil, der mit Zuversicht vorausblickt, liegt nur mehr bei 17 Prozent. Gleichzeitig beträgt jener der Pessimisten 65 Prozent, so die am Donnerstag veröffentlichte Erhebung. Der Stimmungsabfall kam abrupt, im Februar standen noch 30 Prozent Optimisten 50 Prozent Pessimisten gegenüber.

Am 28. Februar hatten die USA und Israel den Kampfeinsatz gegen den Iran begonnen. Die Online-Befragung von 1.000 Personen hat market am 9. und 10. März durchgeführt. Für das Meinungsforschungsinstitut sei "die geopolitische Eskalation im Nahen Osten eine naheliegende Erklärung für diese abrupte Verschlechterung der Erwartungen". 

Nach Ende des ersten Lockdowns am 4. Mai 2020 hatte market begonnen, wöchentlich die Stimmung in Österreich abzufragen. Nicht einmal während Corona gab es so viele Skeptiker und so wenig positiv Denkende wie derzeit.

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