Symbolbild.

© Roland Pittner

Chronik | Österreich
05/24/2019

Notarzthubschrauber geriet in Tirol ins Schleudern

Bei der Bergung eines 37-Jährigen erlitt der Pilot einen "medizinischen Notfall, auch ein weiterer Flugretter wurde verletzt.

Dramatische Szenen spielten sich am Donnerstag bei der Bergung eines Verletzten in St. Anton am Arlberg ab. Nach einem Arbeitsunfall des 37-Jährigen wurde ein Notarzthubschrauber alarmiert, der das Unfallopfer bergen sollte.

Unfall bei Bergung

Der angeforderte "Christophorus 5"  wurde bei der Bergung des Mannes nicht abgestellt. Beim Verladen mittels Bergesack erlitt der Pilot dann laut ÖAMTC einen "medizinischen Notfall", die Maschine drehte sich daraufhin rund "270 Grad um die eigene Achse" und der Patient fiel aus dem Bergesack. Der Heckrotor des Hubschraubers streifte eine Böschung, nach einer Kollision mit einer Schneewand kam er zum Stillstand.

Hubschrauber sichergestellt

Die Rettungskräfte forderten einen zweiten Hubschrauber an, der den verletzten Piloten und einen ebenfalls verletzten Flugretter ins Krankenhaus Zams brachte. Der ursprüngliche Patient wurde mit der Rettung ins Spital gebracht. Wie die Tiroler Polizei mitteilt, ordnete die Staatsanwaltschaft Innsbruck die Sicherstellung des Hubschraubers an. Ein gerichtlich beeideter Sachverständiger für Luftfahrtwurde beauftragt, den Unfall zu untersuchen.