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Salzburg
02/15/2017

Mutmaßlicher Wertpapierbetrüger am Walserberg gefasst

41-jähriger Israeli soll einen Schaden von rund 1,25 Millionen Euro verursacht haben.

Die deutsche Bundespolizei hat vergangenen Montag bei Grenzkontrollen auf der Autobahn Salzburg-München (A8) am Walserberg einen international gesuchten, mutmaßlichen Wertpapierbetrüger festgenommen. Der 41-jährige Israeli soll von 2008 bis 2011 bei verbotenen Transaktionen einen Schaden von umgerechnet 1,25 Millionen Euro angerichtet haben.

Der Investmentmanager wurde bereits seit zwei Jahren weltweit gesucht, wie die Bundespolizeidirektion München in einer Aussendung mitteilte. Der Israeli saß in einem Pkw mit österreichischem Kennzeichen, als ihn die Polizei am Montag stoppte. Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass nach dem Mann gefahndet wurde. Er soll mit den verbotenen Transaktionen den Börsenpreis von Wertpapieren beeinflusst und auch Kundenkonten genutzt haben, um Gewinne zulasten der Inhaber anzuhäufen.

Ausland

Die Wertpapierbehörde in Israel hatte gegen den 41-Jährigen im Jahr 2014 Anklage erhoben. Der beschuldigte Wertpapierhändler war aber zur Gerichtsverhandlung nicht erschienen. Laut Polizei hatte er sich offenbar ins Ausland abgesetzt. Der Beschuldigte wurde auf richterliche Anordnung ins Gefängnis nach Traunstein (Bayern) gebracht. Er werde vermutlich schon bald den Justizbehörden in Israel überstellt. Dort müsse der Mann im Falle einer Verurteilung mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 46 Jahren rechnen, informierte die Polizei.

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