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Chronik Österreich
02/23/2020

Mordalarm in der Steiermark: Frau in Einfamilienhaus erschossen

Die Polizei konnte einen Verdächtigen festnehmen. Es soll sich um den Ex-Freund der Frau handeln.

von Birgit Seiser

Bei dem Mann, der am Sonntag eine 34-jährige Frau in Großwilfersdorf in der Oststeiermark erschossen haben soll, handelt es sich laut Polizei um deren Ex-Freund. Die beiden hatten sich Ende Jänner getrennt. Am Sonntag war der Mann (34) zu dem Einfamilienhaus gekommen. Die Frau hatte noch telefonisch ihre zwei Brüder verständigt, diese alarmierten die Polizei und fuhren sofort zum Haus.

Der Tatverdächtige, der sich von einer Polizeistreife offenbar ohne Gegenwehr festnehmen ließ, stammt aus Oberösterreich. Er war am Sonntagvormittag zu dem Einfamilienhaus gekommen. Zu den Schüssen war es zwischen 10.25 und 10.30 Uhr gekommen, wie ein Polizeisprecher der APA mitteilte. Die 13-jährige Tochter der 34-Jährigen - der Verdächtige ist nicht der Vater - befand sich nicht im Haus.

Die Tatwaffe - eine Pistole - wurde von der Polizei sichergestellt. Ermittler des Landeskriminalamtes und die Tatortgruppe der Polizei waren am frühen Nachmittag im Haus, der Mann sollte später einvernommen werden. Über das Motiv gab es vorerst keine Angaben seitens der Exekutive. Ein Kriseninterventionsteam kümmerte sich um die Angehörigen der getöteten Frau. "Sie sind verständlicherweise alle in einem Ausnahmezustand", sagte ein Polizist. Der genaue Tatablauf müsse erst noch ermittelt werden.

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