Chronik | Österreich
06.06.2018

Mit Gaspistole Panik in Salzburger Disko ausgelöst: Haftstrafe

Vorfall im Dezember 2017. Haupttäter muss vier Jahre ins Gefängnis, sein Freund erhielt eine teilbedingte Strafe.

Ein 23-jährige Mann, der im Dezember 2017 mit Schüssen aus einer Gaspistole eine Massenpanik in einer Salzburger Diskothek ausgelöst hat, ist am Dienstagabend im Sinne der Anklage wegen vorsätzlicher Gemeingefährdung zu vier Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Wie Landesgerichtssprecher Peter Egger mitteilte, meldete der Pongauer umgehend Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung an.

Sein ebenfalls angeklagter Freund wurde zwar vom Vorwurf freigesprochen, dem Hauptangeklagten die Waffe übergeben zu haben, er wurde allerdings wegen schwerer Körperverletzung verurteilt. Der ebenfalls 23-jährige Mann erhielt 18 Monate Haft, 6 Monate davon unbedingt. Auch dieses Urteil ist noch nicht rechtskräftig, weil sich der Angeklagte Bedenkzeit nahm. Die Staatsanwaltschaft gab jeweils keine Erklärung ab.