© Zoo Salzburg

Chronik Österreich
02/06/2019

Missglückte Landung in Salzburger Zoo: Jaguar tötete Gänsegeier

"Gypsi" könnte von Windstoß ins Raubtiergehege getrieben worden sein.

Der Salzburger Zoo vermeldet einen tierischen Todesfall: Wie heute bekannt wurde, ist am vergangenen Samstag der sechs Jahre alte Gänsegeier "Gypsi" unglücklich im Jaguargehege des Tierparks gelandet. Eine der beiden Großkatzen war sofort zur Stelle und ließ dem Greifvogel keine Chance. Möglicherweise war ein Windstoß Schuld am unglücklich gewählten Landeplatz, berichtete der Zoo.

"Wind manchmal unberechenbar"

"Geier sind Gleiter. Der Wind an den Felswänden am Hellbrunner Berg kann manchmal unberechenbar sein", sagte eine Sprecherin am Mittwoch zur APA. Tragisch sei der Vorfall auch, weil man "Gypsi" nach einer erfolgreich behandelten Bleivergiftung erst vor drei Wochen wieder zu den anderen Salzburger Geiern in die Lüfte entlassen habe.

Die Gänsegeier des Salzburger Zoos fliegen seit 1966 frei. Sie verbringen die Zeit oft am nahen Untersberg oder in den Felsspalten am Hellbrunner Berg. Sind sie hungrig, landen sie auf ihrer Futterstelle im Zoo oder auf den Besucherwegen. Als reine Aasfresser stellen sie laut Zoo für den Menschen keine Gefahr dar. Ihre natürliche Lebenserwartung beträgt 30 bis 40 Jahre. Nach dem Tod von "Gypsi" sind derzeit noch fünf Geier im Zoo Hellbrunn zu sehen.

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