Chronik | Österreich
22.05.2018

Mann in Salzburg niedergestochen: Opfer außer Lebensgefahr

Auseinandersetzung zwischen zwei Syrern führte am frühen Dienstagvormittag zu Blutvergießen auf offener Straße.

In der Bayerhammerstraße in der Stadt Salzburg sind am frühen Dienstagvormittag zwei Männer aus Syrien in Streit geraten. Dabei dürfte ein 22-Jähriger seinem Kontrahenten mit einem Messer in den Bauch gestochen haben. Das 31-jährige Opfer konnte noch selbst den Notruf wählen und Hinweise auf den Täter geben. Der Mann musste nach der Erstversorgung im Landeskrankenhaus Salzburg operiert werden.

Wie Klinik-Sprecherin Mick Weinberger der APA mitteilte, befinde sich der Syrer außer Lebensgefahr. Er habe aber schwere Verletzungen im Bauchraum, etwa an Leber und Galle erlitten, und liege auf der Intensivstation.

Verdächtiger in seiner Wohnung festgenommen

Der mutmaßliche Täter flüchtete nach den Messerstichen, er konnte aber wenig später von der Polizei in seiner Wohnung festgenommen werden. Warum es zur heftigen Auseinandersetzung kam, war noch nicht geklärt. Laut Landespolizeidirektion sind auch die Hintergründe der beteiligten Männer vorerst noch nicht bekannt.