Steiermark
04/25/2014

Steirerin erschlagen: Ehemann unter Verdacht

Die Frau wies eine Kopfverletzung auf. In der Wohnung wurde ein blutverschmierter Nudelwalker gefunden.

Eine 52 Jahre alte Obersteirerin, die am Donnerstagabend tot in ihrer Wohnung in Leoben gefunden wurde, ist möglicherweise nach einem Streit von ihrem Ehemann mit einem Nudelwalker erschlagen worden. Der 50-Jährige selbst rief die Rettung, der Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Eine Obduktion wurde angeordnet, der Verdächtige festgenommen.

Laut Staatsanwaltschaft Leoben laufen die Ermittlungen in Richtung Fremdverschulden. So wurde etwa ein blutverschmierter Nudelwalker gefunden. Ob es sich dabei um eine Tatwaffe handelt, war am Freitag aber noch unklar. Den Verdacht auf sich gezogen hatte der 50-Jährige selbst, denn gegenüber den Einsatzkräften soll er widersprüchliche Angaben gemacht haben. Zum Beispiel soll er erst gemeint haben, dass er mit dem Hund Gassi war, dann sprach er auch von einem Streit. Die Vernehmung des 50-Jährigen war am Freitag noch nicht abgeschlossen.

Der Obersteirer hatte am Donnerstag gegen 22.20 Uhr die Einsatzkräfte alarmiert und erklärt, dass er seine Frau in der gemeinsamen Wohnung in Leoben leblos auf dem Boden liegend gefunden habe. Als der Notarzt eintraf, bemerkte er bei der Toten eine stark blutende Verletzung am Kopf. Ein Obduktionsergebnis lag Freitagnachmittag noch nicht vor.

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