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Chronik Österreich
01/21/2020

Land Tirol nimmt Heli-Flug von Operndiva aus Ischgl ins Visier

Der Flug einer Operndiva von Ischgl zum Flughafen München im Jänner könnte illegal gewesen sein. Nun wird ermittelt.

Dass Künstler in Ischgl mit einem Hubschrauber landen oder abheben, ist nicht ungewöhnlich. Zumindest wenn sie im Arbeitseinsatz sind und etwa bei einem der vielen Konzerte im Tiroler Tourismusort auftreten. Für derartige Shuttle-Flüge sind Ausnahmegenehmigungen möglich.

Der Flug einer russischen Operndiva am 3. Jänner diesen Jahres hat nun aber die Behörden auf den Plan gerufen, wie die Tiroler Tageszeitung in ihrer Dienstagsausgabe berichtet.

„Wir prüfen, ob der Flug illegal war“, wird Klaus Hohenauer von der Luftfahrtbehörde der Landesverkehrsabteilung zitiert: „Die Polizei wurde mit Ermittlungen beauftragt.“

Keine Lufttaxis für Urlauber

Die Opernsängerin dürfte jedenfalls nur als Urlauberin im Paznauntal geweilt haben. Weil sie offenbar auf dem schnellsten Weg von Ischgl zum Flughafen München reisen wollte, hat sie den Hubschrauber eines oberösterreichischen Unternehmens als Lufttaxi bestellt.

Für eine derartige Außenlandung wäre eine Bewilligung notwendig gewesen, die es aber nicht gab. Und die es wohl auch nicht gegeben hätte, weil es sich eben um keinen "Arbeitsflug" handelte. Und die bloße An- und Abreise mit dem Hubschrauber ist für Touristen in Ischgl nicht erlaubt, berichtet die TT.

Saftige Strafe droht

Daher wird nun geprüft, ob die naturschutzrechtlichen Bestimmungen verletzt wurden. Eine Strafe von bis zu 22.000 Euro droht.

Ins Rollen gebracht hat die Erhebungen ein Augenzeuge, der den Flug beobachtet, fotografiert und dann die Verkehrsabteilung informiert hat.

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