So soll die Zipline-Bergstation aussehen

© Ecoplus

Chronik Österreich
04/13/2019

Land macht Berge zu Erlebniszentren

57 Millionen Euro investiert: Neue Attraktionen locken im Sommer wie Winter mehr Gäste an

Wer im niederösterreichischen Annaberg in atemberaubenden Tempo einen Hang hinuntersausen will, muss künftig nicht mehr auf den Winter warten. Der bekannte Skiort bekommt bis zum Herbst eine neue Sommerattraktion: Eine Zipline. Der Bau der Seilrutsche ist nur eine von vielen Maßnahmen im Rahmen eines Landes-Konzeptes, das Skigebiete in ganzjährige Erlebniszentren umwandelt. Umgesetzt von der nö. Bergbahnen-Beteiligungsgesellschaft (NÖ-BBG) in Zusammenarbeit mit der Landes-Wirtschaftsagentur Ecoplus.

Transformation

„Seit dem Start der NÖ-BBG im Jahr 2011 wurden rund 57 Millionen Euro in die erfolgreiche Transformation unserer Bergerlebniszentren zu wirtschaftlich erfolgreichen Tourismuszentren investiert, die das ganze Jahr über die Gäste anziehen. Höhere Gästezahlen und gute Auslastung führen zu gesteigerter Wertschöpfung und neuen Arbeitsplätzen. Davon profitiert immer auch die gesamte Region“, betonte Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav bei der Vorstellung der Zipline in Annaberg. Die Anlage kostet – samt Aussichtswarte und Bergstation – 1,65 Millionen Euro und soll die Sommersaison weiter stärken. Unabhängig davon haben die Liftbetreiber 10,7 Millionen Euro in die Anlagen investiert. Außerdem ist ein ganzjährig geöffnetes Erlebnishotel entstanden.

Ein weiteres Paradebeispiel für den Transformationsprozess ist aus der Sicht Bohuslavs St. Corona am Wechsel, wo ein nicht mehr erfolgreiches Skigebiet zum ganzjährigen Ausflugs- und Urlaubsziel wurde. Die neue Familienarena ist auf Kinder im Alter bis zu zehn Jahren samt Familie zugeschnitten. In der Saison 2011/12 gab es nur noch 30.000 Skigäste, die Sommerrodelbahn war defekt. Die ist inzwischen erneuert und zählte im Sommer 90.000 Fahrten. Der Motorikpark verkaufte 22.000 Eintrittskarten, der Mini-Bikepark weitere 14.000. Dazu kommen 26.000 Skigäste.

„Es kommen nicht nur mehr Gäste, sie sind auch besser über das Jahr verteilt. St. Corona ist heute Ganzjahresdestination“, meinte dazu BBG-Geschäftsführer Markus Redl.

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