The snow covered Wilder Kaiser, part of the Kitzbueheler Alps, is reflected in lake Schwarzsee in Kitzbuehel, Austrian province of Tyrol, Thursday Nov. 5, 2009. The temperatures are still mild but the weather is variable. (AP Photo /Kerstin Joensson)

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Tirol
08/04/2013

Deutscher in den Tod gestürzt

Der 57-Jährige stürzte im Kaisergebirge 80 Meter in die Tiefe.

Ein deutscher Kletterer ist am Samstag in der Gebirgskette Wilder Kaiser in Tirol tödlich abgestürzt. Der 57-Jährige war mit seinem 28 Jahre alten Sohn auf die 2.187 Meter hohe Fleischbank gestiegen. Beim Abstieg schlossen sie sich zwei weiteren deutschen Alpinisten an. Als sich der 57-Jährige abseilen wollte, rutschte ein Seilende durch den Haken und der Mann stürzte rund 80 Meter in den Tod.

Laut Polizei hatten die Kletterer auf einen Knoten an den Seilenden verzichtet, da sie der Meinung waren, dies wäre wegen der Einsehbarkeit des Geländes nicht notwendig. Der 57-Jährige seilte sich demnach zudem selbstständig und ungesichert ohne einen sogenannten Prusikknoten ab. Er geriet über das Seilende hinaus, das Seil wurde aus dem Sicherungsgerät gezogen und die nun freie Seilhälfte rutschte ungebremst durch den Abseilhaken.

Einer der Bergsteiger versuchte noch, das Seil mit bloßen Händen festzuhalten, was jedoch misslang. Der Mann erlitt schwere Verbrennungen an den Händen. Die Besatzung des alarmierten Notarzthubschraubers konnte nur noch den Tod des abgestürzten 57-Jährigen feststellen. Die drei noch in der Wand stehenden Kletterer mussten mit einem Tau vom Helikopter geborgen werden.

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