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Chronik Österreich
04/21/2021

Kleinkind von Schulbus in Oberösterreich überfahren

Der Bub hatte sich selbst aus seinem Buggy befreit. Für den Eineinhalbjährigen kam jede Hilfe zu spät.

Im Innviertel in der Gemeinde Höhnhart (Bezirk Braunau) kam es zu einem tragischen Unfall: Ein eineinhalbjähriger Bub wurde von einem Schulbus überrollt und dabei getötet.

Gegen Mittag fuhr ein 22-jähriger Schulbusfahrer mit fünf Kindergartenkindern und einer 52-jährigen Kindergarten-Begleiterin seine übliche Strecke. Vor einem Einfamilienhaus hielt der Schulbus schließlich auf der Fahrbahn an, um einen Fünfjährigen aussteigen zu lassen. Seine Mutter wartete bereits auf ihn. Ihr zweites Kind - der eineinhalbjährige Bub war derweil am Garagenvorplatz des Wohnhauses - angegurtet auf einem Buggy.

Gurt selbst geöffnet

Während die Mutter ihr Kind vom Bus abholte, dürfte das Kleinkind den Sicherheitsgurt jedoch geöffnet haben. Ohne, dass es jemand bemerkte, lief es vor den Schulbus auf die Fahrbahn.

Als der Schulbusfahrer weiterfahren wollte, überrollte er den Bub dabei mit dem rechten Vorderrad.

Sofort wurden Reanimationsversuche eingeleitet. Auch Rettung und Notarzt waren schnell zur Stelle gewesen. Für den Burschen kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Die Angehörigen des Buben und die Kindergartenkinder wurden vom Kriseninterventionsteam betreut. Der Lenker des Schulbusses erlitt einen schweren Schock und musste ins Krankenhaus Braunau gebracht werden.

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