Chronik | Österreich
31.03.2018

Kärntner Plöckenpass-Straße wegen Mure gesperrt

Fels, Schlamm und Bäume blockierten B110. Es besteht die Gefahr weiterer Hangrutschungen.

Die von einer großen Mure verlegte Plöckenpass-Straße (B110) in Kärnten bleibt laut Landespolizeidirektion vom Karsamstag bis auf weiteres gesperrt. Durch die teils starken Niederschläge rutschten Felsen, Schlamm und Bäume auf die Straße. Da die Gefahr weiterer Muren besteht, wurde die ursprünglich bis Ostersonntag verhängte Sperre auf zumindest Mitte der Woche verlängert.

Die Plöckenpass-Bundesstraße wurde für den gesamten Verkehr ab Mauthen (Bezirk Hermagor) bis zur slowenischen-österreichischen Staatsgrenze gesperrt. Bei der Beurteilung der Lage durch die Straßenmeisterei und den Landesgeologen wurde festgestellt, dass die Rutschung im Ausmaß von rund 500 Kubikmeter auf die Schneeschmelze und den starken Niederschlägen der vergangenen Tage zurückzuführen sei. Da weiteres Lockergestein und bis zu ein Kubikmeter große Felsblöcke abgehen könnten, bleibe die Pass-Straße bis auf weiteres gesperrt. Mit den Aufräumungsarbeiten werde nach Beendigung der Regenfälle ab Dienstag begonnen.