Chronik | Österreich
26.06.2018

Immer mehr Waffen in Gerichtsgebäuden

Zugangskontrollen: Im Vorjahr wurden 278.609 gefährliche Gegenstände vorübergehend eingezogen

Bei den Zugangskontrollen in den österreichischen Gerichtsgebäuden werden Besuchern von Jahr zu Jahr mehr Waffen und sonstige gefährliche Gegenstände abgenommen. Die Gesamtzahl an vorübergehend aus dem Verkehr gezogenen Gegenständen ist seit 2012 von 171.900 auf 278.609 im Vorjahr gestiegen.

Nagelfeile

Eingangskontrollen mittels Schleusen wie am Flughafen gehören seit Jahren zur Einrichtung der Justiz-Gebäude, inzwischen sind alle damit ausgerüstet. Dinge, die für Verfahrensbeteiligte und Bedienstete eine Gefahr darstellen können (von der Nagelfeile und dem Schraubenzieher über die Spritze, den Pfefferspray und den Regenschirm mit Spitze bis zu Revolver und Pistole), werden eingezogen.

Im Jahr 2016 waren das insgesamt 232.380 Gegenstände, 2017 stieg diese Zahl um 20 Prozent, wobei der Anteil an Schusswaffen mit 308 gegenüber 435 im Jahr 2016 deutlich abgenommen hat.