Chronik | Österreich
02.10.2018

Hofer auf Aufholjagd in Sachen Verkehr

15 österreichische Leitbetriebe werden Infrastruktur-Projekte finanzieren.

Infrastrukturminister Norbert Hofer (FPÖ) hat heute Vormittag in Wien den "Startschuss zur Aufholjagd" in Sachen Infrastruktur und Verkehr gegeben. Kern der "Zukunftsoffensive Verkehr & Infrastruktur" (ZOVI) sind österreichische Leitbetriebe, die in dieser neuer Allianz - über Branchengrenzen hinweg - effizienter zusammenarbeiten wollen.

Zu den 15 Gründungsunternehmen der ZOVI gehören die ÖBB, WESTbahn, Asfinag, Flughafen Wien, Austrian Airlines, Siemens Österreich, A1, Verbund, Blaguss Gruppe, Gebrüder Weiss, APG, ARA, BIG, DHL und FACC. Das ambitionierte Ziel: In den kommenden 20 bis 25 Monaten gemeinsam Projekte zu planen und im Rahmen eines "Schulterschluss" gemeinsam umsetzen. Der Standort Österreich solle so an die Spitze in Europa gebracht werden, wie es seitens der Gründungs-CEOs heißt.

Mitte 2019

Die gemeinsam ausgearbeiteten Projekte sollen Mitte 2019 der Bundesregierung präsentiert werden.

In Wien plane man etwa einen Fotovoltaik-Offensive mit öffentlichen Verkehrsträgern, sagte Günther Ofner (Flughafen Wien). Auch ein Projekt zum Ausbau der Verbindungen zum Flughafen Wien-Schwechat aus Wien und Bratislava sei angedacht.

Bürger können Ideen einreichen

Neben Experten aus der Wissenschaft sollen auch Interessensverbände und die Zivilgesellschaft eingebunden werden. Unter www.zovi.at können auch Bürger Projektideen vorschlagen.