Sicherheitssystem
11/14/2013

Hightech mit Startschwierigkeiten

Zugsignale werden ab 2015 abgebaut

Im Endausbau wird das European Train Control System (ETCS) ein Segen sein. Der gesamte Bahnverkehr läuft elektronisch, die Züge kommunizieren über GSM-Antennen und via Bodenradar wird gemessen, ob ein Zug gerade zu schnell ist. Signale benötigt es dann nicht mehr. In zwei Jahren sollen sie auf der Neubaustrecke der Westbahn abgebaut werden, da sie nur mehr als „Sicherheitsreserve“ vorhanden sind. Doch im ersten Winter lief nicht alles so reibungslos wie erhofft. Die Radarsensoren konnten die Schneedecke nicht durchdringen und es gab keine Geschwindigkeitsanzeigen. Deshalb waren irrtümliche Notbremsungen die Folge und am Ende wurde tagelang Tempo 160 auf der Neubaustrecke erlassen.

Ein weiteres Problem ist der Schotterflug. Dabei werden bei kalten Temperaturen Steine und Eisstücke unterhalb des Zuges aufgewirbelt – da hier viele empfindliche Teile untergebracht sind, kann es zu folgenschweren Beschädigungen kommen. Normalerweise tritt dieses Problem erst ab 250 km/h auf, bei den Railjets aber schon darunter. Grund ist wohl auch, dass der Railjet kein vollwertiger Hochgeschwindigkeitszug ist.

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