Chronik | Österreich
23.03.2018

Großbrand auf Bauernhof im Flachgau: Stallgebäude abgebrannt

Auch das Wohnhaus wurde schwer beschädigt. Mehr als 120 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Ein Großbrand hat in der Nacht auf Freitag auf einem Bauernhof in Seekirchen am Wallersee (Flachgau) großen Schaden angerichtet. Das Stallgebäude ist dabei vollkommen abgebrannt. Die Flammen erfassten auch das direkt angeschlossene Wohnhaus, bei dem der Dachstuhl zerstört wurde. Das Haus dürfte vorerst nicht bewohnbar sein, sagte der Seekirchner Feuerwehrkommandant Herbert Költringer zur APA.

Die Bauersleute entdeckten das Feuer kurz nach 22.00 Uhr und schlugen Alarm. Als die ersten Löschtrupps eintrafen, stand der Stall mit der Scheune bereits in Vollbrand, berichtete Költringer. Der Brand dürfte laut Polizei vermutlich im Heuboden ausgebrochen sein. Die Familie konnte das Haus rechtzeitig verlassen. Die Bewohner begannen dann noch, die eingestellten Milchkühe ins Freie zu bringen. Feuerwehrleute mit Atemschutz setzten die Bergung fort, alle Tiere wurden gerettet.

Alarmstufe 3

Die Flammen erfassten rasch den Dachstuhl des Wohngebäudes, der dadurch ebenfalls zerstört wurde. Außerdem begann bereits die Decke zum oberen Geschoß zu glosen. Durch Rauch und Löschwasser wurde auch das Wohnhaus beschädigt. Die Feuerwehr löste Alarmstufe 3 aus, weshalb auch die Löschmannschaften aus den Nachbargemeinden angefordert wurden. Es beteiligten sich 124 Helfer am Einsatz, die mit 20 Fahrzeugen angerückt kamen. Die Nachlöscharbeiten dauerten am Freitagvormittag noch an.

Laut Polizei dürften beim Großbrand keine Personen zu Schaden gekommen sein. Zur Brandursache lagen noch keine Angaben vor. Die Brandermittler nahmen am Vormittag ihre Untersuchungen auf. Auch die Schadenshöhe war noch nicht bekannt.