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Chronik | Österreich
06/14/2019

Graz: Zwei lebensgefährlich Verletzte nach Zweiradunfällen

Eine Rennradfahrerin kollidierte mit einem E-Biker und ein Mopedlenker erfasste eine Fußgängerin.

Bei Zweiradunfällen sind am Donnerstag zwei Menschen in Graz lebensgefährlich verletzt worden: Eine deutsche Rennradfahrerin kollidierte mit einem 65-Jährigen, der auf einem E-Bike unterwegs war. Er erlitt dabei schwerste Kopfverletzungen. Wenige Stunde später stieß ein Mopedfahrer eine Fußgängerin nieder: Die Frau erlitt ebenfalls sehr schwere Verletzungen, teilte die Polizei am Freitag mit.

Kollision in Kurve

Die in Graz lebende Deutsche war gegen 11.00 Uhr am Geh- und Radweg entlang der Mur gefahren, als ihr im Bereich Wasserwerkgasse der 65-Jährige entgegenkam. Beide Räder dürften sich in einer Rechtskurve berührt haben. Möglicherweise aber passierte der Unfall auch durch ein Ausweichmanöver. Die 28-Jährige stürzte jedenfalls ebenso wie der Grazer. Während sie mit Blessuren davonkam, erlitt der Mann schwere Kopfverletzungen. Er wurde im LKH Graz stationär aufgenommen und konnte bisher nicht von der Polizei befragt werden. Beide Radfahrer trugen keinen Helm.

Auf Schutzweg erfasst

Kurz vor 18.30 Uhr kollidierten dann der 15-jährige Mopedfahrer und die Fußgängerin. Die 28-jährige Frau wollte die Karl-Huber-Gasse auf einem Schutzweg überqueren. Der Jugendliche konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste die Fußgängerin. Sie wurde bei ihrem Sturz lebensgefährlich verletzt. Er wurde mit leichteren Verletzungen in die Kinderchirurgie des LKH Graz gebracht.