Chronik Österreich
11/11/2013

Gift-Alarm in Salzburger Schule

Bei einem Experiment zerbrach ein Glas mit Quecksilber. 23 Kinder mussten zur Kontrolle ins Spital.

In der Neuen Mittelschule Schlossstraße im Salzburger Stadtteil Parsch hat es am Montag einen Quecksilber-Unfall gegeben. 18 Kinder und fünf Erwachsene sind danach zur Untersuchung in das Salzburger Universitätsklinikum gebracht worden. Dort wurde von den zuständigen Ärzten Entwarnung gegeben. „Wir konnten bei keiner der Personen eine Vergiftung feststellen. Alles ist in Ordnung“, heißt es aus dem Landeskrankenhaus. Das Rote Kreuz war mit sechs Rettungswege im Einsatz, die Berufsfeuerwehr rückte mit 14 Mann an.

„Bei einem Experiment im Unterricht ist ein gläsernes Laborgefäß mit Quecksilber zerbrochen“, schildert der stellvertretende Branddirektor der Berufsfeuerwehr, Reinhold Ortler. Die Lehrerin schickte die Kinder, die an der Schulstunde teilgenommen hatten umgehend aus dem Raum. Eine Reinigungskraft habe dann die giftige Flüssigkeit mit dem Staubsauger entfernt, dabei sei das Quecksilber in der Luft verteilt worden. Laut dem Feuerwehrmann hat es sich aber um eine geringe Menge des Gifts gehandelt, etwa fünf bis zehn Kubikzentimeter. Der Klassenraum ist nach dem Unfall gesperrt worden.

Laut Oberst Andreas Huber vom Kriminalreferat wird der Laborraum jetzt umgehend von Chemikern des Landes Salzburg untersucht und entsprechend gereinigt.

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