Fußgänger bei Unfall getötet: Obduktion angeordnet

Das Blaulicht und der Schriftzug „Notarzt“ auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs.
Ein 33-Jähriger wurde in Fohnsdorf von einem Auto erfasst und danach von einem zweiten überrollt.

Aus Richtung des Einkaufszentrums „Arena am Waldfeld“ war ein 66-jähriger Mann aus Zeltweg Freitag um 22.30 Uhr mit dem Auto Richtung Aichfeld auf der Heimfahrt. Dieser Abschnitt der Landesstraße hat keinen Gehsteig und ist auch nicht durch Straßenlaternen ausgeleuchtet.

Plötzlich tauchte vor dem Wagen aus der Dunkelheit ein Fußgänger auf. Der Obersteirer konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und rammte den 33-jährigen Mann aus Zeltweg mit dem Pkw. Der Fußgänger wurde durch die Luft geschleudert und auf die Gegenfahrbahn katapultiert.

Ein 20-jähriger Judenburger, der mit dem Auto in der Gegenrichtung unterwegs war, konnte nicht mehr ausweichen: Der Wagen überrollte den 33-Jährigen auf der Fahrbahn.

Beide Pkw-Lenker hielten sofort an, alarmierten die Rettungskräfte und leisteten Erste Hilfe. Der Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des Fußgängers feststellen: Die Verletzungen waren zu schwer.

Der Alko-Test bei beiden Lenkern verlief negativ, sie waren nüchtern. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wird eine Obduktion an dem Unfallopfer durchgeführt; dabei soll festgestellt werden, durch welche Verletzungen der 33-Jährige ums Leben gekommen ist. Auch die Unfallautos wurden sichergestellt. Sie werden in den nächsten Tagen durch einen Sachverständigen untersucht.

Die Lebensgefährtin des tödlich Verunglückten erlitt einen Zusammenbruch, sie musste von einem Kriseninterventionsteam des Roten Kreuz betreut werden.

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